
Lassen Sie uns über die 220V/1000W-IR-Lampe aus Kohlenstofffaser sprechen. Wir haben diese Lampen für Anwendungen entwickelt, bei denen eine herkömmliche Quarzlampe nicht ausreicht – doch gleichzeitig auch keine besonders leistungsstarken Heizelemente benötigt werden. Anstelle von Wolfram- oder Halogendrähten haben wir Kohlenstofffaser verwendet.
Warum Kohlenstofffaser?
Zunächst einmal verbrennt die Kohlenstofffaser nicht durch Oxidation wie Metalldrähte. Sie hält also länger. Doch der eigentliche Vorteil liegt darin, wie die Wärme wirkt. Statt nur die Oberfläche zu erhitzen, dringt die Wärme tief in das Material ein. Das führt zu einer gleichmäßigeren Wärmeverteilung.
Die technischen Details
Die Lampe arbeitet mit 220V und 1000W – dadurch entsteht eine konstante und zuverlässige Wärmeabgabe. Die Drähte sind in hochreinem Quarzglas eingewickelt, sodass die Infrarotwellen ungehindert hindurchgelangen können. Um Probleme durch Überhitzung zu vermeiden, verwenden wir hochwertige Kabel, die der hohen Hitze standhalten können.
Eines ist sofort bemerkbar: Die Lampe erhitzt sich sehr schnell – viel schneller als alte Widerstandsköpfe. Wenn Sie bereits eine IR-Anlage haben, können Sie diese Lampe einfach austauschen – achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Regler die Widerstandswerte der Kohlenstofffaser unterstützt.
Wo diese Lampe wirklich nützlich ist
In Anwendungen wie Trocknungstunneln, Aushärtungsstationen oder beim Blasformen von PET ist diese Lampe ideal. Die Kohlenstofffaser-Technologie hilft dabei, unerwünschte „Hitzepunkte“ zu beseitigen, die sonst das Kunststoffmaterial beschädigen könnten.
Ein Hinweis:
Es handelt sich dabei nicht um einen „Schnellheizer“. Wenn Sie eine sofortige, intensive Wärmequelle benötigen, könnte diese Lampe für Sie etwas zu schwach sein. Es geht hier eher um eine konstante, tiefe Wärmeeinwirkung statt um einen plötzlichen Hitzeimpuls.
Mein Rat: Nutzen Sie dazu einen PID-Regler. Dadurch bleibt die Temperatur stabil und die Ergebnisse konsistent.